Vorgeschichte

Vorgeschichte

 

Tschan sagte zu, und die Veranstalterin wies ihm den Chor der «NaturJodelFrauen Basel» unter der Leitung von Doris Hintermann als musikalische Begleitung zu. 
Tschans Skepsis verflog als Hintermann ihm schweizerische, afrikanische, kubanische «Naturjodel» vorjodelte. Aus der Skepsis wurde Inspiration und Sekunden später stand der Noldi Abderhalden da auf dem Chüeboden oberhalb von Alt St. Johann, schluchzte, jaulte und schrie seinen tollen Liebesschmerz über das verdammte Tal hinweg.
Die Geschichte, vom Noldi dem Reisläufer, den die Zeitläufte anfangs 17. Jahrhundert in den Dreissigjährigen Krieg, an den Spanischen Hof  und bis nach Kuba verschlugen, war da. Innert Kürze schrieb Patrick Tschan eine 45minütige Version von Noldis Geschichte, zu der Doris Hintermann mit den «NaturJodelFrauen Basel» passende Juchzer, Jodel, Zäuerlis und Ratzliedli einstudierte.
Das sensibel ausbalancierte Zusammenspiel von Lesendem und Chor, von Text und Naturjodel vermochte die Zuschauer zu berühren. Die Aufführung war ein grosser Erfolg.
Es folgte eine Einladung an das Literatur-Openair der GGG Stadtbibliothek, 16. September 2018.
Bänz Friedli sah die Aufführung, war begeistert und engagierte uns ab Platz für das Mundartfestival Arosa, 2019.
Der Erfolg machte Lust auf mehr, doch das Handling eines zwölfköpfigen Laien-Chors von zum Teil beruflich stark engagierten Frauen erwies sich rasch als Ding der Unmöglichkeit.
Gesucht wurde das kleine Format. Mit der Schauspielerin und Musikerin Ursina Gregori wurde die perfekte Ergänzung für Tschan und Hintermann gefunden.
Und Sibylle Burkart macht die Regie.